2007/04/22

Ferne Reisen


Die Türschwelle ist nur wenige Zentimeter breit und trotzdem ist es für mich jedes Mal, als würde ich mit dem Schritt über die Schwelle tausende Kilometer reisen. Ich komme gerne und oft hierher, nicht nur weil ich für 3,80 Euro einen riesigen Teller Nudeln bekomme. Ich komme weil dieser Imbiss anders ist als jeder andere in der Stadt.
Durch die Fenster kann man kaum ins Innere sehen. Sie sind so dicht behängt und beklebt mit Schildern und Dekoartikeln. Hühnchenfleisch süß-sauer gibt es schon für 4 Euro. Auf einem der handgeschriebenen Schilder vor der Tür werben sie für so genanntes Heilessen. Tofu und Meeresalgen. Nichts für mich. Hinter der roten Laterne kann man einen Blick von der Küche erhaschen. Sonderlich viel ist dort nie los.
Das Klingen des hölzernen Windspiels im Türrahmen begrüßt mich und während ich die Türklinge loslasse erklingt auch die helle Glocke, die mit einem Bindfaden dort festgebunden ist. Ich bin mir nicht sicher was genau die Bedeutung dieses akustischen Türwächters ist, aber es gibt mir immer ein gutes Gefühl, wie als würde es böse Geister abhalten oder Segen bringen. Der Geruch von Ingwer und Koriander schlägt mir entgegen. Der Raum ist angefüllt mit dem bunten Chaos von Schildern und Gegenständen. Eine hohe Theke grenzt den Vorraum von der Küchenzeile ab. Über der Theke hängen farbenfrohe Abbildungen von Gerichten. Bunte Papierbögen über und an der Theke weisen auf zahllose Angebote hin. Es gibt jedes Essen in zwei Größen. Auf vielen Schildern wurde der Preis handschriftlich korrigiert. Auf der Theke stehen Flaschen mit Sojasauce und Ingwerbonbons zum Verkauf. Ein großer Korb mit Glückskeksen steht gleich neben einer Wanne mit JumJum-Suppen. Im hinteren Bereich des Raums sind bunt zusammengewürfelt alte Bistrotische und Barhocker aufgestellt. Einige sind aus Gusseisen sodass man sie nur schwer und sehr geräuschvoll über den Boden schieben kann. Andere sind aus Holz oder modern gebogenem Aluminium. Die Tischchen tragen wild geblümte Tischdecken und Platzdeckchen. In der Ecke baumelt eine rotmetallisch glänzende Girlande von der Decke. Einige Pflanzen recken ihre Zweige in den Raum, ein Spiegel an der Wand reflektiert den Stapel alter Zeitschriften der auf dem Regal liegt. Nichts passt so richtig zusammen. Es scheint als hätte jemand einfach nur möglichst viele, möglichst bunte Gegenstände für diesen Raum zusammengetragen. Der Albtraum jedes Innenarchitekten. Ich aber mag es. Aus irgendeinem Grund bin ich mir sicher, dass jeder dieser Gegenstände genau an diesem Ort eine ganz bestimmte Bedeutung hat. Ich bin mir sicher, dass es einen Grund hat warum die Tischdecken so schrecklich blumig sein müssen und die Girlande gerade hier im Weg hängt.
Ich bestelle meine „hausgemachten Nudeln mit Gemüse in Erdnusssauce“ und blättere ein Magazin über Frauen in China durch. Es ist halb auf Englisch halb auf Chinesisch und hat viele schöne Landschaftsbilder. Im Hintergrund höre ich einen Fernseher. Die Sendung ist auf Chinesisch und obwohl ich natürlich kein Wort verstehe kann ich schon an der Art wie gesprochen wird erkennen, dass es irgendeine Liebesschnulze sein muss. Romantik klingt in jeder Sprache gleich. Die Köchin singt leise vor sich hin, während sie meine Nudeln anbrät. Eine chinesische Weise. Sicher geht es auch dort um Liebe.
Irgendwie ist es eine Reise in eine andere Kultur. Deutschland liegt weit weg, auf der anderen Seite der Glasscheibe. Ich mag es, dass hier nicht die ästhetischen Regeln der schlichten Moderne herrschen, wie sie viele andere Asia-Imbisse übernommen haben. Wo man sich im Boden spiegeln kann und das Essen funktionell auf dem Plastiktablett serviert wird. Ich mag das Persönliche, das Eigenwillige hier.
Ich lasse meine Stäbchen sinken. Wieder war die Portion zu groß für mich. Ich stelle den Teller auf den schiefen Servierwagen und bedanke mich. Mit klingenden Grüßen fällt die Tür wieder hinter mir zu. Deutschland, Hamburg, Renzelstraße.

2007/04/21

Ein Fund

Ich gebe es offen zu, ich hab's auf einem anderen Blog gesehen und ich fands so faszinierend, dass ich hier meine persönliche Best-Of-Galerie veröffentlichen muss... Manchmal sagen die richtigen Fotos nämlich mehr als tausend Worte...

BECK


BJÖRK


EINSTÜTZENDE NEUBAUEN


BLONDIE


DAVID BOWIE


NICK CAVE


ORNETTE COLEMAN


FRANZ FERDINAND


GOLDFRAPP


HEATHER NOVA


KRAFTWERK


OASIS


MARILYN MANSON


IGGY POP


HELGE SCHNEIDER


U2


YEAH YEAH YEAHS

2007/04/15

Von der Neuentdeckung des Wochenendes

Wo|chen|en|de, das; -s, -n, : arbeitsfreie Zeitspanne von Freitagspätnachmittag bis Montagmorgen, gekennzeichnet durch Ausschlafen, mit Freunden auf den Kiez gehen, im Stadtpark grillen, an die Ostsee fahren, gemütlich frühstücken, lesen, faulenzen etc. in Variationen auch verbunden mit Lethargie und Langeweile.

Ich hatte schon beinahe vergessen wie es ist an einem Samstag um 12 Uhr nach einem ausgedehnten Frühstück in der sonnendurchflutete Küche auf der Fensterbank zu sitzen und die Süddeutsche zu lesen während nach und nach ein Mitbewohner nach dem anderen ins Zimmer schlappt um sich dies oder jenes zum Frühstück zu machen. Ich wusste schon gar nicht mehr wie nett es sein kann sich einfach mal ne Stunde bei nem Kaffee über den gestrigen Abend zu unterhalten und danach stressfrei zusammen ein paar Sachen einkaufen zu gehen. So ist das wohl wenn man über zwei Jahre lang beinahe jeden verfügbaren Samstag und Sonntag damit verbracht hat Touris durch die altehrwürdigen Mauern unserer Demokratie zu führen. Ein völlig neues Gefühl. Wundervoll.

2007/04/14

Soundtrack des Lebens

Es ist ein Spiel für regnerische Sonntagnachmittage. Dass ich so etwas an einem sonnigen Freitag mache, sagt wohl schon einiges über mich aus. Aber Krissi hatte mich schon richtig eingeschätzt als sie meinte, dass die Musikverrückte Anne an so was Gefallen finden könnte.
Die Regeln sind ziemlich einfach. Es geht darum den Soundtrack für dein Leben zu basteln und der Zufall spielt dabei eine ziemlich große Rolle.
So gehts:
1. Man nehme eine Liste mit "Lebensabschnitten". Vorzugsweise die, die sich gleich unten bei meinem Soundtrack finden. Die Lebensabschnitte sind nicht viel mehr als Headlines - in meinem Fall die Sachen die groß geschrieben sind.
2. Man stelle sein itunes oder was immer man auf seinem Computer so zum Musikhören benutzt auf shuffle.
3. Man nehme ein Stück Papier zur Hand und drücke auf PLAY. Dabei ordnet man die Songs die jetzt nacheinander (nach dem Zufallsprinzip) abgespielt werden chronologisch den "Lebensabschnitten" zu.
4. Jetzt wärs noch hübsch bei jedem Song (wenn möglich) noch einen halbwegs passenden Textschnipsel beizufügen und vielleicht noch einen Kommentar. Die Herausforderung besteht natürlich darin eine Verbindung zwischen Headline und zufällig ausgewähltem Song zu finden...
It's fun! - und verrät nebenbei dem Leser was so auf der Festplatte des Schreibers schlummert.
by the way: Schummeln gilt nicht!!! Es wird kein (noch so peinlicher Song) übersprungen. Steh dazu, dass du heimlich drei Alben von Modern Talking auf dem Rechner hast... :)

Jetzt aber zu MEINEM SOUNDTRACK

VORSPANN
The Films – Come on
„phony friends, phony names, exchanging numbers, playing games, well, I guess I should do the same, but that’s just not me“

AUFWACHEN
New Radials – I Hope I Didn’t Just Give Away The Ending
„I Hope I Didn’t Just Give Away The Ending“
Mal sehn was der Tag so bringt – wäre ja langweilig, wenn gleich das Ende der Geschichte verraten wird!

ERSTER SCHULTAG
Muse – Micro Cuts
„Blackboards scratched with hate“
Thematisch wohl passend... aber die Sache mit dem Hass muss ich dementieren – obwohl, das Geräusch wenn die Kreide über die Tafel kratzt kann man schon hassen... schon bei dem Gedanken läuft es einem kalt den Rücken runter...

VERLIEBEN
Jet – Take it or leave it
„You gotta move if you don’t know what to do, here’s the groove“
oh backe – verlieben – Schulparties – Anne da – ihr Schwarm irgendwo anders – Anne war zu schüchtern – hätte wohl jemand gebraucht, die ihr sagt: „You gotta move!“

DAS ERSTE MAL
The Fratellis – Henrietta
„These are crazy times down at Costello music“
Crazy times indeed... ne Platte auflegen und erst Stunden später feststellen, dass sie „schon“ vorbei ist...

KAMPFLIED
The Beatles – Lovely Rita
„In a cap she looked much older, And the bag across her shoulder, Made her look a little like a military man“
Aha, einer dieser komplett überzogen ironischen Beatles Songs – was will uns das sagen? Dass Anne keine Kämpferin ist und Problemen lieber mit einer spitzen Zunge begegnet?

SCHLUSS MACHEN
Jack Johnson – Crying Shame
„I could close my eyes it's still there, Close my mind be alone, I could close my heart and not care“

ABSCHLUSSBALL
The Libertines – Tomblands
„Never gonna get me, no!“
Naja, ich war da, aber nicht wirklich da, nicht Teil des ganzen Spektakels – und da will ich auch niemals hin.

LEBEN
Pearl Jam – Life Wasted
„Tomorrow can’t be depended on“

NERVENZUSAMMENBRUCH
The Strokes – Soma
„Racing against sunbeams, Losing against their dreams“

AUTOFAHREN
Badly Drawn Boy – I Was Wrong
„Do the colours of the rainbow radiate to everyone“
eigentlich ist der Song nur ein Fragment – gerade mal 1:10 lang, also wohl nix für ne lange Autofahrt, aber es geht um den mood und der könnte schöner nicht sein.

FLASHBACK
Tears For Fears – Mad World
„ All around me are familiar faces, Worn out places, worn out faces, Bright and early for their daily races, Going nowhere, going nowhere“
Ein Flashback in die 80ies. Ich würde am liebsten den ganzen Text hier erwähnen denn ich liebe ihn. Aber der Beginn soll wohl reichen.

WIEDER ZUSAMMENKOMMEN
Blur – Country Sad Ballad Man
„I’m a ballad man“
Kein richtiges Liebeslied... nevermind.

HOCHZEIT
The Beatles – The Long & Winding Road
„The long and winding road, That leads to your door, Will never disappear
I’ve seen that road before, It always leads me here, Leads me to you door“
Seufz.

GEBURT DES ERSTEN KINDES
Led Zeppelin – Ramble On
„Now years ago in days of old, When magic filled the air, T’was in the darkest depths of Mordor, I met a girl so fair, But Gollum, and the evil one crept up, And slipped away with her.“
Ist Lord of the Rings eine Kindergeschichte? Passt das? An sonsten ist der Song ja eigentlich das Kind der Alleinerziehenden Mütter – Daddy sag: „Sorry, I gotta ramble on... see ya!“

ENDKAMPF
Jamiroquai – Virtual Insanity
„I can't see, I can't breathe, No more will we be“

TODESSZENE
Red Hot Chili Peppers – Porcelain
„Do you carry the moon in your womb, Someone said that youre fading too soon, Drifting and floating and fading away“
Ein wunderschöner, ruhiger Song... wenn wir tatsächlich so sterben gibt’s nichts zu befürchten.

ABSPANN
Third Eye Blind – Camouflage
„Get your joy no matter who says it’s right, Their cover’s blown, Find the story of your own“
Wise words. Nothing more to add.

2007/04/04

Jazz Community


Mir war es niemals so klar – bis zu diesem Abend. Von Hamburg kenne ich es. In Hamburg ist Jazz eine große Familie. Wenn Sandra Hempel bei den Jazz Open in Planten un Blomen bei vier von zehn Bands mitspielt merkt man es wohl am Besten: Im Jazz kennt jeder jeden, das gilt für die Leute vor der Bühne wie auch für die darauf. Aber dass es generell so ist hätte ich nicht gedacht.
Doch dort saß ich, nach getaner Arbeit in der Künstlergarderobe des Rolf-Liebermann-Studios, mit einem Weinglas in der Hand und lauschte den Gesprächen um mich herum. Da saß Mark Helias mit seiner Frau, Graham Haynes und Karl Berger und seine Frau Ingrid Sertso und sie redeten von Jazz, von Jazz in Europa und Jazz in den USA, von Gigs in den 70ern und Sessions in den 90ern. Graham erzählte davon, dass er mit dem Sohn von Bud Powell gut befreundet ist und sein Vater jahrelang bei Charlie Parker die Drums spielte. Er wuchs in Brooklyn inmitten dieses unwahrscheinlichen Jazz-Wunders auf und kannte nichts anderes als dass Menschen ihre Nächte in dunklen Clubs verbrachten und wochenlang auf Tourneen verschwanden. Er wusste, so wie jeder in diesem Kreis, dass Thelonious Monk chronisch pleite und von den Drogen völlig erledigt war. Er kannte all die Geschichten, all die Gesichter und Melodien.
Es hat mich in Staunen versetzt. Nicht nur die unmittelbare Erfahrung, die Tatsache, dass da jemand lässig in den Sessel zurück gelehnt saß und beiläufig erzählte wie es wirklich war – denn er war dabei gewesen. Es hat mir auch erstaunt von den Geldsorgen und dem Rassismus zu hören. Es hat die Legenden plötzlich auf den Boden zurück gebracht. Sie waren mit einem Mal auch nur Menschen, genau wie der Kornettspieler im beigen Leinen-Jackett der mir jetzt gegenüber saß. Und Jazz war auch nicht mehr dieses kopflastige Ding, das sowohl mit Akkordeon als auch mit Vibraphon gespielt werden kann und sich gerne mal bei der europäischen Volksmusik und der Neuen Musik bedient. Es war plötzlich wieder schwarz und die meisten Instrumente waren aus Blech und verbeult und alt. Ich neige viel zu oft dazu es zu vergessen: das Jazz in New Orleans wohnt, oder in Brooklyn, oder in Chicago – in der Community eben.

2007/04/03

1983

Welche irreparablen Schäden habe ich davon getragen, weil ich in den Achtzigern sozialisiert wurde? Welche Auswirkungen hatte es auf meine Psyche, dass ich mit der Selbstverständlichkeit der Radiorotation von „Wake Me Up Before You Go-Go“ aufgewachsen bin?
Der Musikexpress schrieb letzten Monat in seinem Dossier über David Bowie „Die Achtziger waren für denkende Musiker wie ihn (also Bowie) wahrlich keine dankbare Dekade. Zwar gab es zu Anfang und gegen Ende durchaus Impulse, aber die Jahre 1983 bis 1987 waren allgemein wohl die grausamsten der Popgeschichte. Es war die Zeit der uneingeschränkten Herrschaft des Plastikpop und Arenarock.“
Wurde ich also in ein popkulturelles Vakuum geboren? Kann jemand, der noch heute den Text von Bryan Adams „Heaven“ auswendig kann ein gesundes Verhältnis zu Rockmusik haben? Ja, kann ein Kind der Achtziger überhaupt ein gesundes Verhältnis zu irgendetwas haben?
Vielleicht kommt es mir nur heute so vor. Vielleicht liegt es daran, dass diese Songs in den Soundtracks zu irgendwelchen Filmen auftauchen und plötzlich zur Fahrstuhlmusik auf dem Weg in den Wahnsinn werden (und dabei beziehe ich mich nicht allein auf Donnie Darko). Aber ist es nicht so, dass die Achtziger immer ein Stück zu grell waren? Wie als hätte jemand das Bild von dem hübschen Einfamilienhaus mit zwei Kindern und einem Hund in Photoshop bearbeitet und den Kontrast auf Anschlag gedreht.
Da haben wir Liebeslieder die sich ohne Rücksicht auf Verluste an Wolke sieben krallen („The Power Of Love“, „With Or Without You“) oder dort auch mal gerne eine flotte Sohle aufs Packet legen („I Just Called To Say I Love You“). Wir haben den puren Sex („Relax“, „Sexual Healing“, alles was Prince je geschrieben hat) und dann ist die Liebe plötzlich nichts als Masochismus und ein gefährliches Spiel („Killing Moon“, „Lovecats“, „Devil Inside“). Okay, ich gebe zu, es ist nichts Außergewöhnliches. Genau das nennt man in allgemeinen Pop.
Wenn da nicht das Gefühl wäre das die Achtziger einen tiefen inneren Schmerz in sich begraben haben. Ich sehe sie abends, wenn sie allein in ihrem Zimmer sitzen, leise schluchzen. Dabei sehen sie irgendwie ganz genau wie Robert Smith aus: Zerzaustes Haar, tiefe Augenränder von zu vielen durchzechten Nächten, die umgefallene Rotweinflasche noch neben ihnen liegen.
Genau diese Bild habe ich immer im Kopf wenn ich „Mad World“ oder „Lullaby“ höre. Dann scheint der Kalte Krieg mitsamt der atomaren Bedrohung und dem 10fachen Overkill um die Ecke zu spähen und zu flüstern: „Donnie, the world is coming to an end.“
Und jetzt sag mir – kann man in solch einer Umgebung unbeschadet aufwachsen, in der gleich nach dem neonfarbenen „Karma Chameleon“ der Weltuntergang propagiert wird? Naja, einen Weg muss es wohl geben – ich habe es geschafft und selbst Robert Smith hat (gegen alle Erwartungen) die Achtziger überlebt. Aber richtig loswerden wir sie nicht.
Heute heißt der Krieg ein bisschen anders und von Weltuntergang redet man auf die ein oder andere Weise auch immer noch. Wer das neue Bloc Party Album auflegt hört wie Pop heute auf die Schreckensgespenster reagiert – und er hört irgendwie auch die Achtziger. Kein Wunder – die Jungs von Bloc Party haben dasselbe durch gemacht wie ich.
Ich werde sie auch nicht los. Sie tauchen in meinem unerklärlichen Hang zur Theatralik auf und tragen sicher auch ihren Anteil daran, dass der einzige Humor den ich wirklich verstehe Ironie und Sarkasmus ist. – Ich wurde 1983 geboren.