Altbier (oft nur Alt genannt) ist eine dunkle obergärige Biersorte, die hauptsächlich in Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach, sowie in den umliegenden Städten und am Niederrhein getrunken wird. Die historischen Wurzeln des Altbiers liegen in Westfalen und im angrenzenden Niedersachsen, wo das Altbier bis ins späte 19. Jahrhundert die einzige Biersorte war. - Sagt Wikipedia. Ich sage, es schmeckt gut. Dunkel eben.
Die Düsseldorfer Altstadt wird wegen der vielen Kneipen als die „längste Theke der Welt“ bezeichnet. Die Formulierung geht auf den Werbeschaffenden Carl Schweik in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zurück. - Sagt Wikipedia. Ich sage, schlimmer als die Reeperbahn, weil enger und lauter und irgendwie weniger hanseatisch...
Das Filminstitut der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde 1979 gegründet und 1998 in Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf umbenannt. Seine Aufgaben und Ziele sind es, den Film in seiner Vielseitigkeit zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln. Die Dauerausstellung widmet sich der Vermittlung von Filmgeschichte, -theorie und -ästhetik, u. a. wahrnehmungspsychologischer Phänomene. - Sagt die offizielle Homepage des Museums. Ich sage, wow! Die wichtigsten Werke der Filmgeschichte scheine ich wohl doch schon zu kennen. In Mitten der medienkulturstudierenden Filmfreaks habe ich sonst eher das Gefühl ich weiß gar nichts.
Geocaching (gr. γη, ge „Erde“, engl. cache: „geheimes Lager, Depot“ (gesprochen: ['ʒiːokɛʃɪŋ], in Deutschland zumeist ['geːokɛʃɪŋ])), auch GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht. - Sagt Wikipedia. Ich sage, ohne Kaffee geht bei mir gar nichts!
Pfingsten (von griech. πεντηκοστή [ἡμέρα], pentekostē [hēmera], „der fünfzigste Tag“) bezeichnet das Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern; gemäß antiker Praxis wurde dabei der Ostersonntag als erster Tag gezählt. Seine theologischen Eckpfeiler sind die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel, wie sie in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments beschrieben ist und die offizielle Gründung der Kirche. - Sagt Wikipedia. Ich sage, das Wochenende in Düsseldorf war toll.
2007/05/28
Ein Hund namens Adolf
Er war mir sofort aufgefallen. Er trottete stolz vor mir her. Die Schnauze zwei Zentimeter über dem Boden, den Schwanz aufrecht in der Luft. Er sah wirklich toll aus. Das aufwändige, rote Halsband mit den weißen Kreuzen und sein kurzes hellbraunes Fell, das glänzte als hätte ihn sein Herrchen gerade für eine Hundeschau gestriegelt. Es war klar, wer auch immer der Besitzer dieses Hundes war, musste sehr viel Zeit und Energie in sein Haustier stecken.
Ich bin mir nicht mal sicher ob es tatsächlich eine dieser sagenumwobenen Kampfhunde-Rassen war. Aber ich mache mir sowieso nicht viel aus solchen Bezeichnungen. Einer der liebsten Hunde den ich kenne, fällt genau in diese Kategorie. Trotzdem dachte ich genau in diesem Augenblick daran, dass solch ein Hund bestimmt streng erzogen ist und aufs Wort hören müsste. Dann rief sein Herrchen von hinten seinen Namen.
Den Rest des Weges bis zur Bushaltestelle ich dachte darüber nach auf welche Befehle der Hund wohl noch hört.
Ich bin mir nicht mal sicher ob es tatsächlich eine dieser sagenumwobenen Kampfhunde-Rassen war. Aber ich mache mir sowieso nicht viel aus solchen Bezeichnungen. Einer der liebsten Hunde den ich kenne, fällt genau in diese Kategorie. Trotzdem dachte ich genau in diesem Augenblick daran, dass solch ein Hund bestimmt streng erzogen ist und aufs Wort hören müsste. Dann rief sein Herrchen von hinten seinen Namen.
Den Rest des Weges bis zur Bushaltestelle ich dachte darüber nach auf welche Befehle der Hund wohl noch hört.
Warum ich manchmal froh bin, dass John Lennon tot ist.

„Sympathy for the Devil“ hat auf meiner Liste der großartigsten Songs der Pop-Geschichte ihren festen Platz in den Top Ten. Ich halte „Sticky Fingers“ für eines der besten Alben der 70er. Und wenn jemand mich nach meinem Lieblings-Lovesong fragt werde ich immer „Wild Horses“ antworten.
So ist das. Ich bin ein Rolling Stones Fan. Und als dieser hat man es nicht ganz leicht. Ich will gar nicht anfangen mich über die Höhen und Tiefen in der Karriere der „dienstältesten Rock-Band der Welt“ zu beklagen. Will gar nicht erst eingehen auf unsägliche 80er Jahre Eskapaden und das viel zitierte Problem der „Karikatur seiner selbst.“ Lass mich nur das Stichwort „Farewell-Tour“ fallen lassen. Die ewige Farwell-Tour. Wir hatten schon bei „Voodoo Lounge“ mit dem Gedanken gespielt. Wir glaubten bei „Bridges To Babylon“ daran und jeder sagte mit „Forty Licks“ sei es nun endgültig vorbei. Keine Chance mehr Mick und Keith live zu sehen (halten wir uns bitte in diesem Zusammenhang nicht mit dem „live“-Begriff auf – mir ist klar, dass der Anblick einer kleine Figur auf einer 500 m entfernten Riesenleinwand nur im weitläufigsten Sinn als „Live-Erlebnis“ verstanden werden kann). Keine Chance mehr noch seinen ungläubig blinzenden Enkelkindern davon zu berichten, dass man tatsächlich auf einem Rolling Stones (!!!!) -Konzert war.
Jetzt ist es also wieder so weit. Eine weitere Farewell-Tour. Auch wenn sie nicht so heißt. Jede könnte die letzte sein. Und wieder komme ich ins Grübeln. Soll ich? Soll ich nicht? Sie kommen schließlich sogar nach Hamburg. Einmal im Leben kann man so was ja mal machen. Diese Gelegenheit kommt bestimmt nie wieder...
Und dann das:
Einhundertsiebenundachtzig Euro.
EINHUNDERTSIEBENUNDACHTZIG Euro.
E-I-N-H-U-N-D-E-R-T-S-I-E-B-E-N-U-N-D-A-C-H-T-Z-I-G Euro.
Manchmal bin ich froh, dass John Lennon tot ist. Denn ich weiß, für die Beatles hätte ich es gemacht. Die Beatles gibt es aber nicht mehr. Nie mehr. Die Rolling Stones gibt es noch. Schon seit über 40 Jahren. Ich bin Rolling Stones Fan. Aber kein SO großer.
2007/05/05
So this is Great Britain!?

British Music Week in Hamburg. Das klingt doch viel versprechend. Ein Line-up bei dem jede zweite Band mit „The“ anfängt. Das klingt doch viel versprechend. Seventies Glam Rock, Sixies Retro Pop, London Hip Hop, Garage Punk, Power-Pop, Indie Rock. Das klingt doch viel versprechend.
Da wehte also eine Woche lang der Union Jack gleich einer Piratenflagge am imaginären Fahnenmast der Hamburger Clubszene und die Freibeuter schnürten ihre Holzbeine in ausgetretene Converse und pinnten einen Rolling Stones Badge an die Augenklappe um in den Wogen von verzerrten Gitarren und trockenen Drums zu baden. Crowdsurfing nicht zu vergessen.
Aber jetzt wollen wir nicht so tun als wäre ich die ganze Zeit dabei gewesen. Als wäre ich bei jedem Konzert in der ersten Reihe gestanden... so wars ja nun doch nicht... nur bei zwei.
The Holloways. Brilliant. Keine Rettung in Sicht vor diesen Ohrwürmern, diesen Grooves. Wie konnte ich ohne sie leben? Gorgeous! Dazu noch zehn von zehn Punkten für Sympathie.
Zwei Tage später the Pigeon Detectives. Jünger, kleiner, enger, lauter, verrückter. Die ein oder andere hitverdächtige Melodie segelte durch die stickige Luft. Hundert Füße unfähig still zu halten. Große Show auf einer winzigen Bühne.
Versprochen ist schließlich versprochen.
The Holloways! - Merci an Catherine für die tollen Bilder...

2007/05/03
Real life tragedies
Da soll noch mal jemand sagen Popmusik wäre heutzutage unkreativ. Wer sich für innovatives Songwriting interessiert: diese Country Songs nehmen kein Blatt vor den Mund. Da geht's noch um echte Emotionen, echte Probleme, echte Alkoholfantasien...
Meine Favorites:
"I Don't Know Whether To Kill Myself Or Go Bowlin"
"Get Your Tongue Out Of My Mouth Cause I'm Kissing You Goodbye"
"How Can I Miss You, If You Won't Go Away?"
"I Got Through Everything But The Door"
"I Liked You Better Before I Knew You So Well"
"I Want A Beer As Cold As My Ex-wife's Heart"
"I Wish I Were A Woman (So I Could Go Out With A Guy Like Me)"
"I'll Marry You Tomorrow, But Let's Honeymoon Tonight."
"You Ain't Much Fun Since I Quit Drinkin"
"The Pint Of No Return"
"If Today Was A Fish, I'd Throw It Back In"
Solche Songtitel wollte ich früher auch immer schreiben, aber die Band hatte ja immer was gegen Titel mit mehr als drei Wörtern... Schade!
Meine Favorites:
"I Don't Know Whether To Kill Myself Or Go Bowlin"
"Get Your Tongue Out Of My Mouth Cause I'm Kissing You Goodbye"
"How Can I Miss You, If You Won't Go Away?"
"I Got Through Everything But The Door"
"I Liked You Better Before I Knew You So Well"
"I Want A Beer As Cold As My Ex-wife's Heart"
"I Wish I Were A Woman (So I Could Go Out With A Guy Like Me)"
"I'll Marry You Tomorrow, But Let's Honeymoon Tonight."
"You Ain't Much Fun Since I Quit Drinkin"
"The Pint Of No Return"
"If Today Was A Fish, I'd Throw It Back In"
Solche Songtitel wollte ich früher auch immer schreiben, aber die Band hatte ja immer was gegen Titel mit mehr als drei Wörtern... Schade!
2007/05/02
Die Anarchie in den kleinen Dingen
Wir stürzen die kleinbürgerlichen Strukturen im Detail, Mikro-Revolution, Montagmorgen-Punk.
Das Lokstedter Zentrum für Orthopädie.
Hier zeigen sie sich also, meine anarchistischen Tendenzen.
Ich grinse breit wenn die Sprechstundenhilfe mich zum dritten Mal darauf hinweist, dass es sich hier um eine „Bestellpraxis“ handelt und ich mir doch das nächste Mal einen „Termin“ geben lassen soll. „Ein, zwei Stunden wird’s schon dauern.“ – Echt? Nur? Letzte Woche war ich drei Stunden hier.
Ich hau erstmal ab und kauf mir mein Frühstück: Milchkaffee und Croissant. Hauptsache ich kann in vier Stunden im Radioladen sein.
Die älteren Damen neben mir reden über Ärzte und Wartezeiten. „Sind sie denn bei Herrn Dr. Rudolf?“ „Nein, bei Frau Dr. Weinke.“ „Ach so... die soll ja auch gut sein, nich?“ „Ja, ich sach ja immer, ist egal wie der Doktor heißt, Hauptsache er kann einem helfen.“ „Jaja... Das letzte Mal musste ich ja beinahe zwei Stunden warten.“ „Mir wollten sie erst einen Termin am sechzehnten geben. Aber das geht ja nich, so lange warten. Das geht ja nich.“ „Wie lange sind Sie denn schon hier?“ „Eine Stunde. Vielleicht sollte ich mal vorne fragen, ob sie mich vergessen haben.“ „Ja, machen Se das mal. Bei welchem Arzt sind Sie denn? Herrn Dr. Rudolf?“ „Nein, Frau Dr. Weinke.“ „Ach so... ich versteh ja immer nich, dass man hier immer so lange warten muss.“
Ich schon: Wegen Leuten wie mir. Leuten, die das System unterlaufen und lieber zwei oder drei Stunden unangemeldet warten, wenn sie gerade Zeit dafür haben, als ein oder zwei Stunden termingebunden zu warten, wenn sie eigentlich gerade an der Uni sein sollten.
Wie kann man nur. Asoziale Schweine.
Mich kümmert das wenig. Ich schlürfte meinen Milchkaffee und les für die Uni.
„Bei welchem Doktor sind Sie denn?“ „Ich? Keine Ahnung.“
Das Lokstedter Zentrum für Orthopädie.
Hier zeigen sie sich also, meine anarchistischen Tendenzen.
Ich grinse breit wenn die Sprechstundenhilfe mich zum dritten Mal darauf hinweist, dass es sich hier um eine „Bestellpraxis“ handelt und ich mir doch das nächste Mal einen „Termin“ geben lassen soll. „Ein, zwei Stunden wird’s schon dauern.“ – Echt? Nur? Letzte Woche war ich drei Stunden hier.
Ich hau erstmal ab und kauf mir mein Frühstück: Milchkaffee und Croissant. Hauptsache ich kann in vier Stunden im Radioladen sein.
Die älteren Damen neben mir reden über Ärzte und Wartezeiten. „Sind sie denn bei Herrn Dr. Rudolf?“ „Nein, bei Frau Dr. Weinke.“ „Ach so... die soll ja auch gut sein, nich?“ „Ja, ich sach ja immer, ist egal wie der Doktor heißt, Hauptsache er kann einem helfen.“ „Jaja... Das letzte Mal musste ich ja beinahe zwei Stunden warten.“ „Mir wollten sie erst einen Termin am sechzehnten geben. Aber das geht ja nich, so lange warten. Das geht ja nich.“ „Wie lange sind Sie denn schon hier?“ „Eine Stunde. Vielleicht sollte ich mal vorne fragen, ob sie mich vergessen haben.“ „Ja, machen Se das mal. Bei welchem Arzt sind Sie denn? Herrn Dr. Rudolf?“ „Nein, Frau Dr. Weinke.“ „Ach so... ich versteh ja immer nich, dass man hier immer so lange warten muss.“
Ich schon: Wegen Leuten wie mir. Leuten, die das System unterlaufen und lieber zwei oder drei Stunden unangemeldet warten, wenn sie gerade Zeit dafür haben, als ein oder zwei Stunden termingebunden zu warten, wenn sie eigentlich gerade an der Uni sein sollten.
Wie kann man nur. Asoziale Schweine.
Mich kümmert das wenig. Ich schlürfte meinen Milchkaffee und les für die Uni.
„Bei welchem Doktor sind Sie denn?“ „Ich? Keine Ahnung.“
Die Sache mit dem E
Es gibt also einen Song von The View, der heißt „The Don.“ Und in diesem Song gibt es eine Textzeile, die da lautet: „He was taking his piano lessons, while we were on half an E.“ Und diese Zeile sorgt so sehr für allgemeinen Unmut und Entsetzen, das sie zensiert wird. Warum? fragt sich da der unbescholtene Bürger. Naja... da ist die Sache mit dem E und dass E auch gerne mal für diese eine böse Droge namens XTC (ecstasy) verwendet wird.
AHA! So ist das also!? Da bekommen manche alltäglichen Dinge ja eine völlig neue Bedeutung. Denke man an das unter Glücksrad-Spieler allgemein beliebte „Ich kaufe ein E.“ oder gar das „Pssssst.... Willst du ein E kaufen?“ „Ein E?“ „Psssssst... ja, ein E...“ aus der Sesamstraße. Oh mein Gott! Was für Fernsendungen haben unsere Eltern uns nur sehen lassen? Eine direkte Anleitung wie mit trechcoattragenden XTC Dealern umzugehen ist. Ich bin entsetzt, erschüttert...
AHA! So ist das also!? Da bekommen manche alltäglichen Dinge ja eine völlig neue Bedeutung. Denke man an das unter Glücksrad-Spieler allgemein beliebte „Ich kaufe ein E.“ oder gar das „Pssssst.... Willst du ein E kaufen?“ „Ein E?“ „Psssssst... ja, ein E...“ aus der Sesamstraße. Oh mein Gott! Was für Fernsendungen haben unsere Eltern uns nur sehen lassen? Eine direkte Anleitung wie mit trechcoattragenden XTC Dealern umzugehen ist. Ich bin entsetzt, erschüttert...
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