Ich hatte schon beinahe vergessen wie toll das sein kann. So ein kleines, miauendes Wollknäuel. Schade dass sie nur bis Samstag bleibt. Wirklich schade...
2008/03/20
Die schwarze Lady
Ich hatte schon beinahe vergessen wie toll das sein kann. So ein kleines, miauendes Wollknäuel. Schade dass sie nur bis Samstag bleibt. Wirklich schade...
Andere Städte, andere Sitten
„Lust am Freitag in der Stadt tanzen zu sehen?“
Die Frage kam von Christian, die besagte Stadt war Stuttgart und meine Antwort war: „JA!“
Es sollte in den KellerKlub in der Stuttgarter Innenstadt gehen und schenkt man dem Internetauftritt des Ladens Glauben, so handelt es sich hierbei um Stuttgarts erste Adresse für Indie-Mucke. Sozusagen das Molotow des Südens, das Atomic Cafe der Schwaben. Viel versprechend. Noch viel versprechender gar die Tatsache, dass im Rahmen der „Motor FM Sessions – Live“ die unverschämt gut aussehende Londoner Indie-Band Nemo auf der Bühne stehen sollte.
Also schnürte ich meine Converse und freute mich auf einen heißen Indie-Abend. Und zu Beginn sah es verdammt gut aus. Der Barkeeper gab uns ein – zugegebenermaßen undefinierbares – Getränk aus. Aus den Lautsprechern schallte „Wasted Little DJs“ und zwei langhaarige Mädchen in Röhrenjeans tanzten, Bierflasche in der Hand, vor der Bühne. Der Klub war ein bisschen größer als das Molotow, ein bisschen heller, ein bisschen sauberer. Schade nur, dass die hübschen Hallen weitgehend leer blieben. Auch als die Band sich schließlich zwei Stunden nach angekündigtem Konzertbeginn auf die Bühne wagte, bestand das Publikum aus nicht viel mehr als zwanzig, auf diversen Barhockern und Sitzecken verteilten Menschen, die müde zur Bühne herüberblickten. Schade. Denn die Band zeigte zwar keine Brillanz, jedoch eine solide, in die Beine gehende Indie-Performance. Die ein oder andere liebreizende Melodie flog durch die Luft und mein Applaus kam von Herzen.
Nach dem Konzert verließen wir den Klub fürs erste. Ein bisschen Frischluft wäre nicht schlecht. Noch wo anderes rein und später zurück.
„Let’s Dance to Joy Division“?!? – Aber gerne.
Nur schade, dass der Song von einigen weniger indie-esken Titeln gefolgt wurde. Electric Six – „Gamebar“? Oasis – „Wonderwall“? „Pumpkin and Honey Bunny“ vom Pulp Fiction Soundtrack? Sorry, aber ich verstehe was anderes unter Indie... Das will nicht heißen, dass die Titel schlecht sind, aber sind sie tanzbar? Passen sie in einen Club der sich als Indie-Club versteht?
Nun, ich war wohl der einzige, die sich mit solch dogmatischen Überlegungen aufhielt. Um uns herum versuchten ein paar betrunkene Teenager bei jedem Up-Tempo-Song ein Mosh-Pit zu starten, ein Mädchen dass – ihrem Kleidungsstil zufolge – eher in einen Gothic-Club gepasst hätte versuchte mit heißem Hüftschwung Aufmerksamkeit zu erregend und an der Bar klopften ein paar HipHopper dicke Sprüche...
Ein Indie-Club?!?
Vielleicht ist es einfach nur der unerwartete Unterschied der mich überrascht hat. Ich bin weiß Gott kein Fan von sklavischen Genre-Dogma. Doch beschäftige ich mich in letzter Zeit zu sehr mit dem Thema Genre und Stile in der Popmusik um die Wichtigkeit der Differenzierung herunter zu spielen. In jedem (Pop-)Musikgenre schwingt hinter dem puren Sound ein ganzes Regelwerk, ein ganzer Lifestyle mit. Wir kennen alle die Gesetze. Sie sind uns mehr oder weniger bewusst, aber wir kennen sie: Indie-Clubs sind klein und dreckig. Mehr Wohnzimmerflair, weniger Hochglanz. Man trägt Converse und Jeans, bunte T-Shirts, Badges, lange Haare und große Sonnenbrillen. Man trinkt eher Bier als Wein. Man spielt eher Kicker als Billyard... Es gibt sogar diese bestimmte Art zu tanzen...
Der KellerKlub gibt sich alle Mühe, aber ein wirklicher Indie-Club ist er nicht. Vielleicht geht das in Stuttgart auch nicht. Die Szene ist wohl nicht groß genug. – Oder einfach anders als in good old Hamburg. Wie sagt doch so schön: Andere Städte, andere Sitten...
Und trotzdem... die Hamburgerin war ein bisschen enttäuscht von dem was in Stuttgart Indie heißt.
Die Frage kam von Christian, die besagte Stadt war Stuttgart und meine Antwort war: „JA!“
Es sollte in den KellerKlub in der Stuttgarter Innenstadt gehen und schenkt man dem Internetauftritt des Ladens Glauben, so handelt es sich hierbei um Stuttgarts erste Adresse für Indie-Mucke. Sozusagen das Molotow des Südens, das Atomic Cafe der Schwaben. Viel versprechend. Noch viel versprechender gar die Tatsache, dass im Rahmen der „Motor FM Sessions – Live“ die unverschämt gut aussehende Londoner Indie-Band Nemo auf der Bühne stehen sollte.
Also schnürte ich meine Converse und freute mich auf einen heißen Indie-Abend. Und zu Beginn sah es verdammt gut aus. Der Barkeeper gab uns ein – zugegebenermaßen undefinierbares – Getränk aus. Aus den Lautsprechern schallte „Wasted Little DJs“ und zwei langhaarige Mädchen in Röhrenjeans tanzten, Bierflasche in der Hand, vor der Bühne. Der Klub war ein bisschen größer als das Molotow, ein bisschen heller, ein bisschen sauberer. Schade nur, dass die hübschen Hallen weitgehend leer blieben. Auch als die Band sich schließlich zwei Stunden nach angekündigtem Konzertbeginn auf die Bühne wagte, bestand das Publikum aus nicht viel mehr als zwanzig, auf diversen Barhockern und Sitzecken verteilten Menschen, die müde zur Bühne herüberblickten. Schade. Denn die Band zeigte zwar keine Brillanz, jedoch eine solide, in die Beine gehende Indie-Performance. Die ein oder andere liebreizende Melodie flog durch die Luft und mein Applaus kam von Herzen.
Nach dem Konzert verließen wir den Klub fürs erste. Ein bisschen Frischluft wäre nicht schlecht. Noch wo anderes rein und später zurück.
„Let’s Dance to Joy Division“?!? – Aber gerne.
Nur schade, dass der Song von einigen weniger indie-esken Titeln gefolgt wurde. Electric Six – „Gamebar“? Oasis – „Wonderwall“? „Pumpkin and Honey Bunny“ vom Pulp Fiction Soundtrack? Sorry, aber ich verstehe was anderes unter Indie... Das will nicht heißen, dass die Titel schlecht sind, aber sind sie tanzbar? Passen sie in einen Club der sich als Indie-Club versteht?
Nun, ich war wohl der einzige, die sich mit solch dogmatischen Überlegungen aufhielt. Um uns herum versuchten ein paar betrunkene Teenager bei jedem Up-Tempo-Song ein Mosh-Pit zu starten, ein Mädchen dass – ihrem Kleidungsstil zufolge – eher in einen Gothic-Club gepasst hätte versuchte mit heißem Hüftschwung Aufmerksamkeit zu erregend und an der Bar klopften ein paar HipHopper dicke Sprüche...
Ein Indie-Club?!?
Vielleicht ist es einfach nur der unerwartete Unterschied der mich überrascht hat. Ich bin weiß Gott kein Fan von sklavischen Genre-Dogma. Doch beschäftige ich mich in letzter Zeit zu sehr mit dem Thema Genre und Stile in der Popmusik um die Wichtigkeit der Differenzierung herunter zu spielen. In jedem (Pop-)Musikgenre schwingt hinter dem puren Sound ein ganzes Regelwerk, ein ganzer Lifestyle mit. Wir kennen alle die Gesetze. Sie sind uns mehr oder weniger bewusst, aber wir kennen sie: Indie-Clubs sind klein und dreckig. Mehr Wohnzimmerflair, weniger Hochglanz. Man trägt Converse und Jeans, bunte T-Shirts, Badges, lange Haare und große Sonnenbrillen. Man trinkt eher Bier als Wein. Man spielt eher Kicker als Billyard... Es gibt sogar diese bestimmte Art zu tanzen...
Der KellerKlub gibt sich alle Mühe, aber ein wirklicher Indie-Club ist er nicht. Vielleicht geht das in Stuttgart auch nicht. Die Szene ist wohl nicht groß genug. – Oder einfach anders als in good old Hamburg. Wie sagt doch so schön: Andere Städte, andere Sitten...
Und trotzdem... die Hamburgerin war ein bisschen enttäuscht von dem was in Stuttgart Indie heißt.
2008/03/09
Mal reinklicken, bitte!
Ich könnte mit Namen wie Albert Mangelsdorff, Michael Naura, James Last, Attila Zoller, Bill Evans, Herb Geller, Ben Webster, Oscar Peterson, Gary Burton, Pat Metheny und Nils Landgren um mich werfen. Dir etwas von der Wichtigkeit, von der Innovation und Großartigkeit des legendären NDR Jazzworkshops erzählen...Oder ich könnte einfach von der wunderbaren Musik schwärmen und sagen, dass die Jazzredaktion des NDR alle Unterstützung der Welt für ihre tolle Arbeit verdient hat. Zum 50-jährigen Jubiläum gab es nämlich 6 Stunden unvergessliche Live-Mitschnitte und jede Menge Hintergrundinfos zu den Workshops auf die Ohren: Die erste NDR Jazznacht.
Ich finde solche Radioarbeit gehört belohnt - und das geht mit einem einfachen Klick!
Also: Du bist eingeladen mal reinzuklicken – mal reinzuhören.
Die NDR Jazz Nacht als Loopstream:
50 Jahre NDR Jazzworkshop Teil 1
50 Jahre NDR Jazzworkshop Teil 2
Alas – oder Ein bodenloser Seufzer
Falls bis zu diesem Zeitpunkt noch der geringste Zweifel an meinem Fanatismus für die englische Sprache bestand, sei in diesem Artikel für alle Zeit damit aufgeräumt. Bin ich doch tatsächlich in der Lage einem solch kleinen, bedeutungslosen wie hoffnungslos veraltetem Wort wie Alas einen kompletten Blogartikel zu widmen.
Also fein, nenne mich einen Spinner, einen philologischen Irren... aber sag mir in welchem Wort du die unergründlichen Tiefen menschlichen Elends, Sorge und Traurigkeit zusammenfasst. Sag mir mit welchem Ausdruck du erschöpft und hilflos auf die Grausamkeit dieser Welt reagierst. Sag mir in welchem phonetischen Falkon du deine Tränen verschließt, in welcher lingualen Ruhestätte du deinen Frust begräbst.
Und? Dir fallen ein paar weniger charmante Ausgeburten der modernen Sprache ein? Nichts als „four-letter-words“?
Eine traurige Bilanz...
Wie verführerisch ist im Gegensatz der Gedanke daran all der unvermeintlichen Bitterkeit der Welt mit Stil entgegenzutreten. Wie verlockend die Idee angesichts der hässlichen Realität ein wohlklingendes, historisches Kleinod aus dem Ärmel zu zaubern. Wie süß die Vorstellung dem Leid dieser Erde als Martini trinkenden James Bond zu begegnen. ...wenn, dann doch bitte stilvoll zugrunde gehen!
Ein bodenloser Seufzer der Stil hat: Alas.
Völlig unerwähnt kann in diesem Zusammenhang das großartige, schillernde, stimm- und wortgewaltige Album von Laura Marling „Alas I Cannot Swim“ natürlich nicht bleiben. Aus welchem Grund auch immer diese unglaubliche, talentierte, junge Musikerin das kleine Wort für ihren Album-Titel gewählt hat, und was auch immer du über meine haarspalterischen Ausführungen zu eben jenem Thema denkst: Das Album ist wunderschön. Hör es dir an!
Jetzt aber genug davon...
Und nächste Woche in unserer Reihe „Vom Aussterben bedrohte englischsprachige Ausdrücke die definitiv einen Blogartikel verdient haben“: „Lo! – und die unendlichen Weiten menschlichen Erstaunens.“
Also fein, nenne mich einen Spinner, einen philologischen Irren... aber sag mir in welchem Wort du die unergründlichen Tiefen menschlichen Elends, Sorge und Traurigkeit zusammenfasst. Sag mir mit welchem Ausdruck du erschöpft und hilflos auf die Grausamkeit dieser Welt reagierst. Sag mir in welchem phonetischen Falkon du deine Tränen verschließt, in welcher lingualen Ruhestätte du deinen Frust begräbst.
Und? Dir fallen ein paar weniger charmante Ausgeburten der modernen Sprache ein? Nichts als „four-letter-words“?
Eine traurige Bilanz...
Wie verführerisch ist im Gegensatz der Gedanke daran all der unvermeintlichen Bitterkeit der Welt mit Stil entgegenzutreten. Wie verlockend die Idee angesichts der hässlichen Realität ein wohlklingendes, historisches Kleinod aus dem Ärmel zu zaubern. Wie süß die Vorstellung dem Leid dieser Erde als Martini trinkenden James Bond zu begegnen. ...wenn, dann doch bitte stilvoll zugrunde gehen!
Ein bodenloser Seufzer der Stil hat: Alas.
Völlig unerwähnt kann in diesem Zusammenhang das großartige, schillernde, stimm- und wortgewaltige Album von Laura Marling „Alas I Cannot Swim“ natürlich nicht bleiben. Aus welchem Grund auch immer diese unglaubliche, talentierte, junge Musikerin das kleine Wort für ihren Album-Titel gewählt hat, und was auch immer du über meine haarspalterischen Ausführungen zu eben jenem Thema denkst: Das Album ist wunderschön. Hör es dir an!
Jetzt aber genug davon...
Und nächste Woche in unserer Reihe „Vom Aussterben bedrohte englischsprachige Ausdrücke die definitiv einen Blogartikel verdient haben“: „Lo! – und die unendlichen Weiten menschlichen Erstaunens.“
2008/03/04
Glücklich
Erschöpft und glücklich von einem unglaublichen Abend sank ich also am vergangenen Donnerstag in die Federn. Das ist es, was ein Nada Surf Konzert mit einem macht. Einfach so, im Handumdrehen und beinahe beiläufig reißt es einen vom Hocker, geht in die Beine, genauso wie tief in die Gehirnwindungen. Ein Wellenritt auf gedankenvollen Lyrics, getragen von Matthews großartiger Stimme, die Kraft von Ohrwurm-Melodien und übermütigen Gitarrensounds in den Segeln. Toll.
Der Abend fing schon früh an. Schließlich würde man als echter Fan niemals freiwillig den In-Store Gig bei Michelle Records in der Hamburger Innenstadt verpassen, den die Band relativ spontan als Ergänzung für das ausverkaufte Konzert im Grünspan angesetzt hatte. Verpasst hätte ich es tatsächlich beinahe, denn wie so oft in letzter Zeit, war ich zu spät dran. Aber dank Cat konnte ich mich noch in den völlig überfüllten Laden und unglaublicher Weise sogar beinahe in die erste Reihe quetschen. Von dort aus genossen wir einen wunderschönen, zu weiten Teilen sehr ruhigen, atmosphärischen Akustik-Gig. Auf der winzigen Schaufensterbühne des Ladens, von allen Seiten umringt von begeisterten Fans präsentierten die drei New Yorker eine bunte Mischung alter und neuer Songs und gaben zu unserer besonderen Begeisterung sogar das wundervolle „Are You Lightning“ zum Besten. Die zahlenden Gäste im Grünspan sollten später am Abend nicht zu dieser Ehre kommen. Mit dem verrückt, kindischen Ohrwurm vom „Kitten Song“ (meow, meow, meow...) im den Gehörwindungen machten Cat und ich uns dann auch sofort auf den Weg zum Grünspan wo wir uns, wie schon einen Monat zuvor an anderer Stelle aber zu gleichem Zweck, mit Ollie und Michael trafen. Was folgte war ein großartiges Konzert in ausgelassener Stimmung. Auch die Supportband Rogue Wave entpuppte sich als sehr angenehmer amerikanischer Indie-Pop. Und so stand dem sorglosen Genuss von 90 Minuten Nada Surf nichts im Wege. Nichts im Wege stand auch im wörtlichen Sinn, denn unser Vierer-Gespann befand sich tatsächlich in der glücklichen Position der ersten Reihe. So wippte wir bei manchem Song ausgelassen mit und schmolzen an anderer Stelle ehrfürchtig dahin. Eine Setlist die keinen Wunsch offen ließ.
Zu erwähnen wäre letztlich nur noch das tolle, rote, überraschend günstige Nada Surf T-Shirt dessen Besitzer ich mich seit kurzem nenne, und die sehr angenehme Location für die After-Show-Party: das Kurhotel auf der Großen Freiheit, dessen Bekanntschaft ich an jenem Abend zum ersten Mal machte – und dass trotz der denkwürdiger Historie (die Beatles haben dort übernachtet!!!) des Gebäudes.


(copyright: Cat)
Der Abend fing schon früh an. Schließlich würde man als echter Fan niemals freiwillig den In-Store Gig bei Michelle Records in der Hamburger Innenstadt verpassen, den die Band relativ spontan als Ergänzung für das ausverkaufte Konzert im Grünspan angesetzt hatte. Verpasst hätte ich es tatsächlich beinahe, denn wie so oft in letzter Zeit, war ich zu spät dran. Aber dank Cat konnte ich mich noch in den völlig überfüllten Laden und unglaublicher Weise sogar beinahe in die erste Reihe quetschen. Von dort aus genossen wir einen wunderschönen, zu weiten Teilen sehr ruhigen, atmosphärischen Akustik-Gig. Auf der winzigen Schaufensterbühne des Ladens, von allen Seiten umringt von begeisterten Fans präsentierten die drei New Yorker eine bunte Mischung alter und neuer Songs und gaben zu unserer besonderen Begeisterung sogar das wundervolle „Are You Lightning“ zum Besten. Die zahlenden Gäste im Grünspan sollten später am Abend nicht zu dieser Ehre kommen. Mit dem verrückt, kindischen Ohrwurm vom „Kitten Song“ (meow, meow, meow...) im den Gehörwindungen machten Cat und ich uns dann auch sofort auf den Weg zum Grünspan wo wir uns, wie schon einen Monat zuvor an anderer Stelle aber zu gleichem Zweck, mit Ollie und Michael trafen. Was folgte war ein großartiges Konzert in ausgelassener Stimmung. Auch die Supportband Rogue Wave entpuppte sich als sehr angenehmer amerikanischer Indie-Pop. Und so stand dem sorglosen Genuss von 90 Minuten Nada Surf nichts im Wege. Nichts im Wege stand auch im wörtlichen Sinn, denn unser Vierer-Gespann befand sich tatsächlich in der glücklichen Position der ersten Reihe. So wippte wir bei manchem Song ausgelassen mit und schmolzen an anderer Stelle ehrfürchtig dahin. Eine Setlist die keinen Wunsch offen ließ.
Zu erwähnen wäre letztlich nur noch das tolle, rote, überraschend günstige Nada Surf T-Shirt dessen Besitzer ich mich seit kurzem nenne, und die sehr angenehme Location für die After-Show-Party: das Kurhotel auf der Großen Freiheit, dessen Bekanntschaft ich an jenem Abend zum ersten Mal machte – und dass trotz der denkwürdiger Historie (die Beatles haben dort übernachtet!!!) des Gebäudes.


(copyright: Cat)
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