Das undenkbare ist eingetreten. Niemand hätte damit gerechnet. Keiner hätte es von mir gedacht. Seit einigen Jahren sind sie untrennbar miteinander verbunden. Keine Anne ohne Kaffee. Music And Coffee. Das Leben war so einfach, so simpel. Die Coffe-Shops der Stadt waren mein zuhause. Kein Tag ohne Espresso und geschäumte Milch. Kein Leben ohne konstant hohen Koffeinspiegel.Doch was ist passiert?
Liegt es daran, dass die Coffee-Shops in den letzten drei Jahren in Hamburg wie Pilze aus dem Boden schossen und die Preise für meinen geliebten „Coffee-To-Go“ auf ähnlich rasante Weise dem Himmel entgegen wuchsen? Liegt es daran, dass der überteuerte Schuss Kaffee im Milchschaum zum Symbol hipper Großstadtkultur geworden ist, an der jeder und alle Teil haben wollen? War es eine Überdosis? Oder sind es einfach nur meine tiefen, ostfriesischen Wurzeln die mich plötzlich alle Cafe Latte's der Welt für eine Tasse Darjeeling tauschen lassen?
Verrückte Welt.
Ich gebe zu, es hängt sicher damit zusammen, dass ich dem Mainstream stets lieber aus dem Weg gehe. Teetrinker in einer Nation der Latte Macchiato Käufer. Aber sein wir doch mal ehrlich:
Tee hat Stil.
Das war schon immer so.
Das wird immer so sein.
In diesem Sinne: „Would you like a cup of coffee or tea?“ „Tea, please!“

3 comments:
Ich wusste ja gleich, dass Du irgendwann noch zur Vernunft kommen würdest ;-)
Kaffee Togo geht gar nicht. Kaffee trinkt man im sitzen.
ja, ich weiß... mir wurde wieder als letztem bewusst was alle anderen schon längst klar war. Heftet es bitte als "Jugendsünde" ab. :)
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