2008/04/30

Königliche Größe

Eine Indie-Band, die sich Kingsize nennt...
a) war ziemlich bekifft als sie sich den Namen überlegt hat.
b) ist – trotz der Tatsache, dass sie noch nicht mal eine Last.fm Site hat – chronisch größenwahnsinnig und glaubt tatsächlich daran mal richtig groß zu werden.
c) ist ein riesiger „Kings of Leon“ Fan und dachte der Name wäre eine nette Hommage.

Ich kann nur vermuten, dass Kingsize aus London das letztere gilt.
Sicher bin ich mir allerdings darüber, dass die Band mir mit ihrem – leider sehr kurzen – Auftritt in der wundervollen Hamburger Prinzenbar einen äußerst hübschen Abend beschert hat. Ich gebe zu, wir mussten längere Wartezeiten und eine untalentierte Hamburger Vorband erdulden, die mich mal wieder vor die Frage gestellt hat, warum eigentlich ICH aufgehört habe Musik zu machen wenn selbst DIE Gigs bekommen und Fans haben. Doch was folgte waren schließlich kurz und knackige 25 Minuten höchst erfreulicher Indie-Rock und ein gratis Kingsize-Button. Hübsch.

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