2008/08/22

Auf nach Holland... äh, Quatsch... Limburg... ach, ihr wisst schon: die Niederlande.

Letztes Wochenende kam ich in den Genuss eines kleinen Ausflugs nach Venlo, um zu lernen dass Venlo – dem allgemein-deutschen Irrglauben zum Trotze – nicht in Holland – und auch wenn es an einem Samstag durchaus den Anschein macht, auch nicht in Deutschland – sondern in Limburg liegt. Ich musste außerdem lernen, dass die Niederlande tatsächlich nicht nur aus Grachten und windschiefen, alten, schnuckeligen Kaufmannshäusern bestehen, einem Irrtum, dem man nach ein paar Tagen Leiden und Amsterdam durchaus erliegen kann – schließlich liegt beides – wer hätte das gedacht – in Holland.
Was ich außerdem lernte ist, dass Kaffee und Tee in den Niederlanden günstiger als in Deutschland ist; weswegen man an einem Samstagvormittag in Venlo Zeuge eines erschreckenden Konsumtourismus Kaffee-und-Tee-kaufender Deutscher werden kann.
Diese Erkenntnisse (und noch eine ganze Menge mehr) verdanke ich nicht zu letzt der tollen, extra für mich von Krissi und ihrem Mitbewohner ausgeklügelten Schnitzeljagd, die ich in der Venloer Altstadt absolvieren durfte. Ergebnisse:
Zwischen dem Venloer Marktplatz und dem Bahnhof gibt es 23 Kneipen und Bars. In der Jodenstraat kann man die schönsten Tiffany-Lampen kaufen. Es gibt bis zu 60 unterschiedliche Sorten Starkbier im Supermarkt und das besondere an niederländischen Kreisverkehren ist die gesonderte Fahrradspur.

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