Draußen werden die Blätter an den Bäumen wieder gelb. Sie segeln im Wind bedächtig zu Boden. Die Sonne ist kraftlos und müde. Aus meiner Stereoanlage tönen melancholische Gitarrenklänge und eine Mundharmonika. Der Sänger klingt verzweifelt. „If every I could love myself, I’d stop loving you...“
Gibt es eine Musikrichtung, die so prädestiniert für eine Jahreszeit ist, wie der Country für den Herbst? Was macht man sonst diese kommenden zweieinhalb Monate, wenn man sich keinen Tee kocht, ein gutes Buch schnappt und Ryan Adams oder Rocky Votolato oder Two Gallants oder Patrick Park hört...?

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